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BangJuice im Interview

durch BangJuice Team auf May 19, 2019

Vielleicht habt ihr es bereits gelesen, unser Interview, welches Dominik den Freunden von HYPES ARE US (hypesRus.com) über uns, unser Unternehmen und unsere Produkte gegeben hat. Über den Link oben gelangt ihr direkt zu den Kollegen, die den Text dort auf ganze drei Artikel aufgeteilt haben.

 

Hier nun unser großes Interview. Für euch zum Nachlesen:

Hallo Dominik. Danke, dass Du die Zeit für dieses Interview gefunden hast. Wir kennen uns ja jetzt schon locker 10 Jahre und es war mir ein ehrliches Anliegen, Dir ein paar Fragen über Deinen Job und eure Firma zu stellen. Am besten stellst Du Dich mal kurz vor, damit unsere Leser wissen, wer Du bist.

Hey, Chris. Mein Name ist Dominik Burda. Ich bin 33 Jahre alt und habe – genau wie Du auch – meine berufliche Karriere im Hip Hop begonnen. Wir haben damals zum Beispiel den ersten Online-Shop für HipHop-Textilien eröffnet und Brands verkauft, die man zuvor nur in Musikvideos aus den USA gesehen hat. Urban Boyz nannten wir das Ganze. Dafür sind wir regelmäßig zu den Großhändlern nach New York geflogen, um dort im Fashion District Ware einzukaufen und nach neuen Brands Ausschau zu halten. Marken wie Sean John, Phat Farm, Akademiks und Co. hatten zu dieser Zeit keinen eigenen Vertrieb für Europa oder gar Deutschland. Klar, dass es da ein enormes Interesse gab. Rap war damals das ganz große Ding – auch medial – und die Kids wollten einfach so aussehen wie ihre Stars und ihnen nacheifern.

Was kam dann?

Auch haben wir „Sizzurp“ vertrieben. Ein Getränk, welches die Rap-Gruppe „The Diplomats“ auf den Markt gebracht hatte. Man gab dem Ganzen damals einfach den Namen eines eigentlich zweifelhaften Cocktails aus verschreibungspflichtigem Hustensaft, Limonade und zerkrümelten Bonbons, der in den USA gerne bei Partys gereicht wurde. Das Ganze kam dann als harmloses Kaltgetränk durch uns nach Europa. Auch wenn es harmlos war und nichts mit dem originalen Mix zu tun hatte - die Kids flippten förmlich.

Später haben wir uns auch mit „Grills“ beschäftigt. Hierbei handelt es sich um ein Schmuckstück, das man sich über oder auf die Zähne steckt. Eine ganze Zeit lang waren die Teile bei Rappern in den USA echt beliebt. Und damit gab es auch bei uns ein stetig steigendes Interesse an den Teilen.

Ok! Ihr habt das Rap-Game ja komplett durchgespielt und wirklich jeden Trend erkannt.

Ja, danach wurde es etwas ruhiger. Es folgte der Vertrieb von Ed Hardy und anderen Marken von Designer Christian Audigier, der sich zuvor die Rechte an Hardys Lebenswerk gesichert hatte. Die Designs gingen durch die Decke, auch hier wollte am Ende jeder eine Cap mit dem Logo des ehemaligen Tätowierers und Künstlers tragen.

Egal, ob Hip-Hop-Fashion, Accessoires oder Designer-Klamotten. Das alles war vor 10 Jahren doch ein riesiges Business, oder?

Ganz genau. 2009 waren wir einer der größten Powerseller auf eBay. Das ist jetzt über 10 Jahre her. Heute ist das natürlich alles viel einfacher eine Connection nach Asien oder in die USA aufzubauen oder ein eigenes Produkt herstellen zu lassen. Damals musste man schon ideenreich sein und eine Menge dafür tun, um so erfolgreich zu sein. Aber wem erzähl ich das.

Wir kennen uns schon seit vielen Jahren, was daran liegt, dass Du mit Deinen Jungs zusammen auch mal ein recht spannendes Fashion-Label aufgezogen hast, welches über Jahre immer wieder von sich reden gemacht hat. Hast Du Lust uns ein wenig darüber zu erzählen?

Richtig. Mit unserer eigenen Marke Cocaine Cowboys haben wir dann den Modemarkt auf eigene Faust erobern wollen. Hier war der Name Programm, gab es doch eine Dokumentation über den Drogenimport und die mit sich bringenden Konflikte innerhalb des Drogenmilieus in Miami (Florida) während der 1970er und 1980er Jahre. Scarface, Miami Vice und all diese Klischees haben wir in unseren Design – und besonders in unserem Marketing vereint. Das haben wir damals so gut und innovativ aufgezogen, dass manch einer hinter unserem Label und der Bar in Berlin-Kreuzberg – die wir später eröffneten – einen echten und zwielichtigen Background erkannten. Alles richtig gemacht, oder?

Ja, ich erinnere mich an unser Kennenlernen. Das war ja damals und ich muss gestehen, dass ich euch einige Sachen, die ihr da so gemacht habt, echt abgenommen habe. Aber wie kommt man von der Mode-Branche zu E-Zigaretten, Liquids und der Produktion dieser Produkte?

E-Zigaretten wurden für uns in dem Moment interessant, als wir mit dem Rauchen aufhören wollten. Schnell wurde uns klar, dass dieser – damals noch recht überschaubare -Markt eine Menge an Potential birgt. Damals haben wir dann den ersten Smokeria E-Zigaretten Store eröffnet – von denen es aktuell bereits sechs Stück gibt.

Vor etwa drei Jahren haben wir dann BangJuice® gegründet weil wir in der „Vaping“-Szene, die immer weiter wuchs, etwas vermisst haben. Zum einen gute eigene Aromen, ausgefallene Geschmäcker und jemanden, der das Ganze hier in Deutschland nicht ganz so ernst nimmt. Wir wollten einfach eine Marke gründen, die sich nicht nur selber um die besten Produkte kümmert, sondern auch eine Art Label, welches für den Lifestyle unserer Kunden und der ganzen Community steht.

Ist das Team noch dasselbe? Seid ihr immer noch dieselben Jungs, die damals gemeinsma gestartet sind?

Eigentlich schon. Uns drei verbindet eine zehn Jahre lange Freundschaft. In dieser Zeit haben wir schon jede Menge Projekte realisiert. Mal alle zusammen und manchmal auch nur zwei von uns oder einer alleine. Aber Kumpels waren wir immer.

Neben mir sind das Tomasz „Tomek“ Przybyiski und Nino Albers. Tomek war es, der durch einen Freund die erste richtige und auch ordentlich funktionierende E-Zigarette in die Hände bekam. Seine ersten Erfahrungen zu diesem Thema waren nämlich alles andere als positiv gewesen. Doch danach änderte sich alles. Parallel zu seinen anderen Unternehmen begann er mit dem professionellen Import der Produkte. Gutes Feedback aus seinem Umfeld und erste Verkäufe im Internet hatten dann die Eröffnung des ersten Smokeria Shops zur Folge. Kurz darauf wurde ich Teil des Teams, später folgte dann Nino. Der Rest ist Geschichte und führte uns hierher.

https://stadtleben.de/wiesbaden/news/2015/07/03/dampfer-shop-smokeria-eroeffnet-in-wiesbaden/

Nino ist ebenfalls Mitinhaber von Bangjuice und Smokeria, agiert aber eher aus dem Hintergrund heraus. Dabei hat Nino schon eine ganze Menge spannender Sachen gemacht, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann. Sein Verhandlungsgeschick, seine Zuverlässigkeit und die Vielzahl hochkarätiger Kontakte machen ihn zu einem wichtigen Mitglied unseres Teams. Nur soviel: Nino war immer da und mit verantwortlich dafür, dass es gut oder noch besser lief. Egal, ob in seinen eigenen Jobs und Unternehmen oder aber wenn wir beiden zusammen etwas auf die Beine gestellt haben. Wie bereits erwähnt, waren wir bereits 2008 einer der umsatzstärksten eBay-Powersellern ganz Europas. Aber auch der Aufbau unseres eigenen Vertriebsunternehmens für Mode und Accessoires, die Gründung von Cocaine Cowboys inklusive Bar in Berlin und diverse andere Aktivitäten gehen mit auf sein Konto. Bei BangJuice® hält er uns – also seinen Partnern und auch dem Team - stets zuverlässig den Rücken frei und ist bis heute für unser Wachstum mitverantwortlich. Egal, ob in den Bereichen Finanzen, Struktur, Organisation, Personal oder Rechtsfragen. Guter Mann und Freund, der Nino.

BangJuice® nennt sich euer Label und mit dem macht ihr gerade richtig auf euch aufmerksam. Aber nicht nur mit klassischer Werbung – wie andere Unternehmen – sondern mit Community-Arbeit, sehr gutem Service und einer Nähe zu euren Kunden, die ich so nur selten bei einem Unternehmen gesehen habe.

Unsere Community ist absolut essentiell und auch wichtig für unser Unternehmen. Aber auch für uns. Denn ohne das freundschaftliche Feedback und Miteinander würde uns das Ganze weitaus weniger Spaß machen. Begonnen hat das Community-Ding eigentlich schon nach der Eröffnung des ersten Ladens. Wir haben uns immer schon viel Zeit für jeden Kunden genommen. Kaum jemand kannte sich damals mit den Geräten und den Aromen etc. aus. Gemeinsam haben wir uns dann da reingefuchst. Was folgte waren viele gute Gespräche, gemeinsame Abende im Store und – was das Beste ist – auch Freundschaften. Ein Großteil unseres Teams ist auf diesem Wege zu uns gekommen. Wir haben einfach die ehemaligen Kunden, die zu Freunden wurden, ins Team geholt. Diese Art der Kommunikation, des netten Umgangs miteinander – kurz: die Community – haben wir dann in die digitale Welt übernommen und auf Facebook direkt – neben einigen anderen Seiten – auch eine Fan Community gegründet, in der wir bis heute den aktiven Kontakt pflegen, regelmäßig Gewinnspiele und Aktionen organisieren, Influencer suchen und den freundschaftlichen Kontakt mit unseren Leuten leben.

Zu euren Produkten, also euren Liquids. Entwickelt ihr diese selber, die Mischung die Geschmäcker und wo verkauft ihr sie überall?

Zur Erklärung und zum besseren Verständnis: Wir entwickeln diese selber. Vor einigen Jahren hatte man da auch kaum eine andere Wahl, als sich selber hinzusetzen und eigene Liquids zu kreieren. Früher – nachdem die ersten Geräte auf den Markt kamen – waren so gut wie alle Liquids selbstgemacht. Auch wenn es mit heutigen Standards nicht mehr zu vergleichen ist, lief es genauso ab. Man mischte die Grundstoffe Propylenglycol und pflanzliches Glycerin mit einem Lebensmittelaroma und Nikotin und hatte so ein fertiges Liquid. Die Produktentwicklung ist heute natürlich viel komplizierter. Unsere Geschmäcker und Aromen werden über Monate in unserem Labor entwickelt. Wir arbeiten mit Herstellern von Grundstoffen aus der ganzen Welt zusammen und haben es so geschafft, einen absolut eigenen Geschmack zu kreieren. Genau das mögen unsere Kunden. Wir sind da nämlich richtig gut. Aus diesem Grund haben wir auch damit begonnen, Produkte für andere Firmen zu konzipieren. Es spricht sich halt schnell rum, wenn man professionell arbeitet und das ganze Programm bieten kann.

Wir verkaufen unsere Produkte mittlerweile in ganz Europa, aber auch nach Australien oder China. Hier in Deutschland führen gut 1500 Läden unser Portfolio, welches aktuell aus über 50 Produkten besteht. Das macht einen natürlich stolz.

Das Thema CBD ist ja aktuell in aller Munde. Ihr seid auch hier aktiv, richtig? Warum ist CBD so interessant und es für ein Unternehmen wie BangJuice® so wichtig, auch dieses Thema anzugehen?

Dieses Thema wurde ganz stark von unserer Community nachgefragt. Und wir haben reagiert. Immer mehr haben sich Liquids mit CBD gewünscht und fanden auf dem Markt kaum Produkte, die schmeckten. Der Hintergrund hier ist, dass CBD bei diversen Krankheiten und körperlichen Problemen helfen soll. Bei Unruhe zum Beispiel oder Schlaflosigkeit und vielem mehr. Der Bedarf war also da und immer mehr Kunden haben eben diese Liquids, welche ihnen im besten Fall sogar helfen konnten, nachgefragt. Es dauerte nicht lange bis hier die ersten Produkte auf den Markt kamen, die aber – wie ich bereits erwähnt habe – nicht wirklich schmeckten. Daran haben wir gearbeitet und mit BangJuice® CBD eine schmackhafte Alternative angeboten. Der Erfolg gibt uns Recht und wir werden auch dieses Thema in Zukunft konsequent weiter verfolgen und unser Angebot stetig erweitern.

Apropos Produkte: Tastefuel. Erzähl mir doch bitte mehr über euer neues Baby und wo genau der Unterscheid zu dem liegt, was ihr zuvor gemacht hat.

Tastefuel® ist unsere zweite Marke und eigentlich das genaue Gegenteil von BangJuice®. Auf der einen Seite die laute actiongeladene Marke – also BangJuice® - die von unseren Kunden eher in größeren E-Zigaretten benutzt wird. Auf der anderen Seite dagegen Tastefuel, dass etwas sanftere Gegenstück, das in kleinen E-Zigaretten und Pod Systemen genutzt wird.

Bei den vielen verschiedenen E-Zigaretten gibt es natürlich auch viele Varianten. Man kann riesige Dampfwolken damit werfen, ähnlich wie bei einer Shisha, oder genüsslich – ähnlich einer Zigarette - mit kleiner Rauchentwicklung dampfen. Ein Großteil der Geschmäcker auf dem Markt und in unserem Sortiment ist aber eher für große Geräte. Aus diesem Grund haben wir uns dem Thema angenommen und heraus gekommen ist Tastefuel®

Gewinnspiele, Spendenaktionen, Release-Partys auf Musikfestivals, Support von Influencern aller Art – habe ich etwas vergessen? Wieso ist diese Form von Marketing und Community-Building so wichtig für euch?

Ich würde sagen der Erfolg unserer Firma kommt – wie bereits erklärt – durch die Nähe zu unseren Kunden und Fans. Durch diese ganzen Aktionen für unsere Community, realisiert von unserem Team auf das wir uns fast blind verlassen können, haben wir uns in eine angenehme Position gebracht, in der wir uns sehr wohl fühlen. Das Ganze hier gleicht nämlich eher einer Familie und unser Anspruch war immer, dass das Miteinander stimmt. Morgens zur Arbeit zu gehen ist für mich persönlich etwas Schönes, denn ich treffe dort Menschen, die ich mag, mit denen privat auch mal ein Bier trinke oder mich gerne unterhalte. Und genau bei solchen gemeinsamen Abenden oder in unseren Gesprächen entstehen Ideen für diese Aktionen. Jeder steuert am Ende etwas bei und macht das Ding rund. Am Ende erkennt man das dann an unseren Produkten und Ideen, dem Umgang mit unseren Kunden und auch unserer ganzen Produktivität.

Für mich ist das Kundenservice, Community-Arbeit und die Pflege familiärer Strukturen in einem. Und das scheint sich auszuzahlen. Nach nur wenigen Wochen in eurer Community auf Facebook ist mir klar, dass viele eurer „Kunden“ eher Freunde sind, die euren stetig steilen Weg nach oben unterstützen und oftmals viel dafür tun, dass BangJuice® als deutsches Start-Up den Respekt und Stellenwert bekommt, den es verdient.

Ganz besonders spannend finde ich eure Promo-Aktionen, die ihr euch ausdenkt und organisiert, um neue Produkte zu. Egal, ob hochwertige Holzboxen oder kleine Tresore, die ausgewählte YouTuber bekamen, um sie gemeinsam mit ihrer Community zu öffnen. Wer lässt sich das bei euch einfallen?

Meist erarbeiten wir diese Aktionen und Limited Editions in unseren Kreativ-Meetings, die wir regelmäßig ansetzen. Aber auch im Arbeitsalltag – oder beim Bierchen nach Feierabend. Egal, wo und wie. Hauptsache die Ideen gehen uns nicht aus. Da hier wirklich jeder mit Herzblut dabei ist, entsteht so etwas oftmals ganz von alleine. Hier wird viel gelacht und auch Quatsch gemacht. In solch einem kreativ positiven Umfeld entstehen Ideen einfach schneller. Jemand sagt etwas, ein anderer Mitarbeiter greift das Gesagte auf und fügt der Idee noch eine Komponente hinzu. Am Ende stehen wir vor einer neuen Werbeidee und wissen, dass wir alle daran beteiligt waren.

Das beste Beispiel ist unsere Sonder-Edition „Schleudertrauma“, die wir auf der Erotikmesse Venus veröffentlicht haben. Wenn man mal drüber nachdenkt, passt der Name ja auch irgendwie, oder? [lacht]. Am Anfang haben wir nur darüber gelacht, wenn solche Sprüche kamen. Aber mit der Zeit erschien es uns gar nicht so blöd, weiter darüber nachzudenken. Am Ende hatten wir dann unseren Stand auf der Venus, ein eigenes Aroma, das es nur dort zu kaufen gab und jede Menge Spaß. Besonders bei der Findung des passenden Namens für unser exklusives Venus-Produkt haben wir im Vorfeld sehr viel Spaß gehabt. Könnt ihr euch vorstellen, oder? Unser Dank geht an dieser Stelle raus an Alex von Liquidwerk für den Namen. Ach, übrigens: Die 6969 Flaschen waren nach gut 48 Stunden komplett ausverkauft. Darüber hinaus haben wir sogar den Venus Award für das innovativste Produkt gewonnen. Und das ganz ohne körperliche Anstrengungen und ohne überhaupt aus der Szene zu kommen. Noch Fragen?

Hier übrigens unser Venus-Video aus dem Jahr 2018.

Klar, dass bei so viel Engagement und Wachstum auch manchmal Dinge nicht so laufen, wie ihr es euch gedacht hättet, oder?

Oh, ja! Kürzlich erst hatten wir unseren ersten Shitstorm. Ein falscher Satz eines frisch angestellten Mitarbeiters, der vielleicht nicht den allerbesten Tag hatte, reichte aus, um uns die geballte Negativkraft des Internets spüren zu lassen. Das haben wir nicht kommen sehen. Dennoch konnten wir das Ganze als sehr wichtige Erfahrung verbuchen, die uns am Ende sogar weitergebracht hat. Zuerst haben wir nämlich versucht, das Ganze zu erklären und offen mit den Kritikern zu kommunizieren. So wie wir es eigentlich immer tun. Wir sind keine Maschinen und bei uns passieren auch Fehler. Aber sicher nicht aus bösem Grund. Uns ist dann aber schnell klar geworden, dass es hierbei oftmals nur darum geht, dem Gegenüber seine Macht zu demonstrieren und gar nicht wirklich darum, einen Missstand aufzuzeigen oder etwas ändern zu wollen. Am wenigsten scheint bei einem Shitstorm der Dialog gewünscht zu sein, denn der würde den Initiatoren des Ganzen die Macht nehmen. Es ist dann schwer so etwas unter Kontrolle zu bekommen. Am Ende muss man es aushalten und darauf hoffen, dass den Leuten von alleine klar wird, dass der streitsüchtige Troll, der das Ganze losgetreten hat, eigentlich nur Aufmerksamkeit wollte. Uns hat das Ganze echt zugesetzt. Da macht man 99,9% seiner Arbeit richtig und doch schafft es ein einziger unzufriedener Mensch mit Geltungsdrang, solch eine Welle zu machen. Ja, unser Mitarbeiter hat sich nicht korrekt verhalten. Keine Frage. Aber muss man dann gleich die ganze Firma und unser ganzes Team durch den Dreck ziehen? Ja, die BILD Zeitung arbeitet seit Jahrzehnten nach diesem Prinzip und ja, manche Menschen stehen drauf, plötzlich ein bisschen Macht zu haben und Staub aufzuwirbeln. Geschenkt. Trotzdem glaube ich immer noch nicht, dass wir diejenigen sind, die das verdient haben. Aber gut.

Ihr macht viel richtig. Soviel steht fest. Aber gibt es nicht auch manchmal Situationen, in denen das Richtige für Kritiker trotzdem noch falsch ist?

Absolut! Es gibt natürlich immer Kritiker, die alles ins Negative drehen. Egal, ob berechtigt oder nicht. Das ist dann quasi der Beginn eines Shitstorms. Früher konnte man sich am Telefon beschweren oder einen Brief schreiben. Heute steht alles direkt im Netz. Aber was mich beruhigt ist, dass dort nicht nur das Negative steht – sondern fast nur positives und konstruktives Feedback. Andere Unternehmen bekommen im Netz nämlich oftmals nur Kritik ab, denn wenn alles ok war oder man sogar zufrieden ist, geht man als Kunde eher selten online und erzählt davon, wie positiv gerade alles ist. Bei uns ist das tatsächlich irgendwie anders und darauf bin ich stolz. Klar bekommen wir auch böse Kommentare, z.B. weil jemand nicht exakt das gewonnen hat, was er wollte oder weil sich das Internet mal wieder über irgendwas aufregt und uns das wissen lassen möchte. Das sind meist nur Kleinigkeiten, die wir natürlich versuchen zu beheben.

Aber weil das genauso ist, haben wir eine LOVE & HATE Magnetwand in unserem Büro angebracht, auf der wir positives und auch negatives Feedback sammeln. Wenn man sich mal abreagieren muss, schaut man auf die Seite mit den negativen Kommentaren und E-Mails. Wenn ich aber sehen möchte, dass es sich absolut lohnt seinen Job genauso zu machen, wie wir es machen, dann schaue ich auf die Seite mit dem positiven Feedback. Das spornt an und macht zufrieden.

Ok, aktuell stehen wir bereits bei satten sieben Seiten digitalem Text, knapp 3300 Wörtern und jede Menge Wissen über euch und euer Unternehmen, die Idee dahinter und eure Strukturen. Ich denke, mit diesem Interview kann man einen schönen und auch intensiven Einblick in das Unternehmen BangJuice® bekommen.

Aber eine Frage muss noch gestellt werden. Unbedingt. Und zwar: Was kommt als nächstes, was plant ihr und wohin geht die Reise mit BangJuice®, den Smokeria Stores, den Abkömmlingen wie TasteFuel® etc. Kannst Du uns da schon ein bisschen was erzählen?

Seid ihr auf Messen, Veranstaltungen und Events in diesem Jahr? Habt ihr Kleines oder Großes geplannt? Raus damit!

BangJuice® ist ja schon fast keine reine E-Zigaretten-Marke mehr, sondern verkörpert auch irgendwie einen Lifestyle, der über das reine Dampfen hinaus geht. Siehst Du ja an unserer großartigen Community und den vielen Aktionen, die Du weiter oben bereits erwähnt hast.

Natürlich haben wir da auch Ideen bezüglich anderer Produkte, die passen könnten. Ende Mai haben wir den ersten massentauglichen Release geplant, der über das E-Zigaretten-Ding hinaus geht. Ein großer Schritt, an dem wir bereits seit letztem Jahr arbeiten.

Darüber hinaus werden wir, nach der sehr erfolgreichen Zusammenarbeit mit Riot Squad aus England, weitere Kooperationen auf den Markt, die teilweise die Grenzen der „Vaping“-Industrie überschreiten werden. Seid also gespannt. Auch unser Merchandise – auf dessen Qualität wir sehr stolz sind – wird kontinuierlich fortgeführt. Viele unserer Kunden und Fans lieben ihr BangJuice® Merch. Das Interesse und der Bedarf sind da.

Wir sind natürlich auch wieder auf jeder wichtigen Messe vertreten, z.B. auf der „Hall of Vape“ – Ende Mai in Stuttgart - auf die wir alle so richtig Lust haben. Dort werden wir richtig Gas geben und das BangJuice® Ding hart feiern. Mit Supportern, Kunden, Fans und Freunden. Kommt vorbei! Besonders cool ist, dass unsere Freunde von Riot Squad und Liquidwerk zusammen mit uns auf einem Stand sein werden. Auch die 187 Straßenbande wird bei uns ihr eigenes Liquid präsentieren. Family Business, quasi. Das werden drei richtig spannende Tage.

Im Juli sind wir zudem auf dem „Tanz der Bässe“ Electronic Beach Open Air, in der Nähe unserer Zentrale. Für alle Interessenten, Fans und Kunden wird das eine sehr entspannte Möglichkeit, BangJuice® kennenzulernen. Einfach vorbeikommen und dabei sein.

Ok, das klingt ja stark nach Expansion, Weiterentwicklung und einer großartigen Zukunft für euch und euer Unternehmen. Dafür wünsche ich Dir – stellvertretend – nur das Beste und viel Erfolg. Danke, für Deine Zeit und dieses Interview.

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